Heilpraktiker- Online Strategien für ein erfolgreiches Praxismarketing

Bringt Ihnen Ihr Online-Auftritt neue Patienten?

Nicht alle Webseiten oder Online-Marketingstrategien sind gleich geartet. Eine Webseite zu haben bedeutet noch nicht, dass eine Praxis online auch gut gefunden wird. Es gilt herauszufinden, welche Suchworte potentielle Patienten in die Googlesuche eingeben und welche dieser Suchworte zu Ihren Leistungen passen. Dazu kommen die Auftritte in den sozialen Netzwerken, um die bestehenden Patienten zu erhalten und datenschutzkonform mit ihnen online zu kommunizieren.

Als Heilpraktiker werden Sie von Werbefirmen und Webdesignern, Online Beratern und Suchmaschinenoptimierern regelmäßig kontaktiert und so manches Angebot klingt zunächst schlüssig, birgt aber auch so manche vertragliche Gefahr. Woher also soll man als Homöopath oder Alternativmediziner wissen, worauf es wirklich ankommt?

Schauen wir uns also fünf der wichtigsten strategischen Punkte für naturheilkundliche Praxen an, welche die Voraussetzung dafür bilden, eine Praxis zu fördern und Ihnen mehr Patienten zu bringen. 

  1. Datenschutz

Juristische Formulierungen in Verbindung mit dem Wort Abmahnung und der Gedanke an drohende Anwaltskosten genügen völlig, um jeden von uns in Panik zu versetzen. Aber dem lässt sich effektiv vorbeugen. Sobald Inhalt – also Texte, Grafiken, Fotos oder Videos – erstellt werden, um Ihre medizinische Praxis auszubauen, ist der rechtliche Schutz ein fester Bestandteil dieser Maßnahme.

Sie benötigen mindestens 3 Dokumente für Ihren Online Auftritt, die Webseite UND die sozialen Netzwerke

  • Ein Impressum
  • Einen Haftungsausschluss
  • Die Datenschutzerklärung

Mit dem nötigen Kleingeld lassen sich alle Unterlagen von einem Anwalt erstellen. Es geht aber auch wesentlich günstiger. Wer zu einem kleinen Entgelt rechtssichere Datenschutz-Unterlagen erhalten möchte, kann zuverlässige, empfehlenswerte Online-Anwälte wie z.B. eRecht24 nutzen. 

Die Texte werden als jeweils separate Unterseite in die Webseite eingefügt.

Auf Facebook gibt es in der Rubrik “Info” fest vorgesehene Plätze für das Impressum und den Link zur Datenschutzerklärung.

Auf Instagram, im Google My Business, auf Twitter und Pinterest könnte man geschickt den Link zu Impressum und Datenschutz z.B. in Form eines Beitrages einfügen. 

  1. Ihr Expertenstatus – Ihre Suchworte

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was Sie von Ihren Kollegen in der lokalen Umgebung unterscheidet? Wissen Sie, welche bestimmten Beschwerden Ihrer Patienten Sie gerne und erfolgreich behandeln? Meiner Erfahrung nach arbeitet jeder Heilpraktiker anders, haben alle Therapeuten eine andere innere Motivation für bestimmte Beschwerdebilder und Behandlungen. Es lohnt sich, diesem Gedanken gründlich nachzugehen, dann erst dann entscheiden tatsächlich SIE darüber, welche Art von Patienten Sie für Ihre Praxis gewinnen möchten und in welchen dazu passenden Fachbeiträgen Sie sich als Experte oder Spezialistin präsentieren. 

  1. Eine klare Botschaft

Sie werden erstaunt sein, welchen großen Unterschied die Disziplin zur Klarheit macht. Wenn Menschen verstehen, was genau Sie tun und wie es ihnen helfen kann, werden sie wie online wie offline zueinander finden. Der entscheidende Faktor dabei ist die Zeit,die ein Mensch braucht, um auf einer Webseite das Gefühl zu haben, genau hier richtig zu sein. Wenn ein/e Patient/in Ihre Website entdeckt, muss sie in durchschnittlich 3 Sekunden genau wissen, wer Sie sind, was Sie anbieten und was Sie einzigartig macht. Ist die Botschaft unklar, springt der Besucher der Webseite ab und sucht sich ein für ihn besser geeignetes Suchergebnis.

  1. Eine solide Strategie

Jeder von Ihnen erstellte Inhalt sollte ein bestimmtes Ziel haben. Wenn Sie möchten, dass die Leute Ihr Blog lesen und dann anrufen, um einen Termin zu vereinbaren, müssen Sie sie auf einen klaren Weg führen, um dies zu erreichen. Eine Reihe von Elementen sollte einen potenziellen Patienten auf einen Weg von dem Punkt führen, an dem er Sie entdeckt, bis zu dem Punkt, an dem er ein Patient wird. Diese Strategien werden im Rahmen des Content-Marketings entwickelt und umgesetzt.

Das Vertrauen eines potenziellen Patienten zu gewinnen, ist so, als würde man Kinder dazu bringen, Gemüse zu essen: Sie müssen Sie sehen und mehrmals einen kleinen Vorgeschmack auf Sie bekommen, bevor sie sich auf die gesamte Mahlzeit einlassen. Wie erreichen Sie das? Sie werden wiederholt und strategisch sichtbar – auf den Bildschirmen Ihrer Mitmenschen. 

  1. Einige technische Hilfsmittel

Sobald Sie Ihre Experten-Nische, Ihre Botschaft und Ihre Strategie zusammengestellt haben, ist es Zeit, die Arbeit zu erledigen. Content Marketing ist kein Hexenwerk, erfordert jedoch Zeit und einige technische Hilfsmittel. Vielleicht möchten Sie lernen, wie Sie Content-Marketing-Kampagnen selbst durchführen, Sie möchten einen Mitarbeiter bestimmen, der lernen diese Aufgabe erfüllen soll. Oder Sie möchten einen externen Profi an Ihrer Seite wissen. 

Unabhängig davon, wer für diese Arbeiten umsetzt, Sie benötigen einige grundlegende Tools, um loszulegen:

  • Eine Webseite, die Sie bearbeiten und aktualisieren können
  • Eine Möglichkeit,markenbezogene Materialien zu erstellen (wie Canva)
  • Ein Newsletter-Dienstanbieter (wie MailChimp oder ConvertKit)
  • Eine Unternehmensseite auf Facebook 

Setzen Sie diese grundlegenden Komponenten ein und beginnen Sie dann mit der Erstellung von Inhalten! Wenn Sie sich nicht sicher sind, wo Sie anfangen sollen oder welche Nachricht Sie teilen möchten, stöbern Sie gerne noch etwas in meinen Blogbeiträgen für Heilpraktiker 🙂 

Falls Sie Fragen zum Praxismarketing oder zu den erforderliche DSGVO-Unterlagen haben, schreiben Sie mich gerne über das Kontaktformular an oder rufen Sie unter der Rufnummer 0176 – 80 522 670 an. Ich freue mich auf das Gespräch mit Ihnen.