Rettung in Covid-Zeiten für kleine Unternehmen: Online verkaufen

Es besteht kein Zweifel, dass die COVID-19-Pandemie zu den Herausforderungen für kleine Unternehmen auf der ganzen Welt beigetragen hat, unabhängig von Größe, Standort oder Finanzierung. Um das Ausmaß in Deutschland transparent aufzuzeigen, eignen sich unabhängige Statistiken am besten.

Schon vor den aktuellen viralen Zeiten beklagten sich lokale Unternehmen, dass ihnen von Internetriesen wie Amazon das Wasser abgegraben wird.

Unternehmen folgen Corona

Ganz von der Hand zu weisen ist dies nicht, aber um es mal klar zu formulieren: Wer als lokales Unternehmen die Möglichkeiten von Google und Internet so konsequent ignoriert, trägt zumindest einen Teil der Verantwortung an fehlenden Umsätzen. Umso wichtiger ist es meiner Meinung nach, in Zeiten von Schließungen, ausfallenden Märkten und leeren Innenstädten, den Popo hoch bekommen und sich darum zu kümmern, dass die Kunden auch online kaufen können. 

Das wichtigste Wort in diesen harten Zeiten ist ‘Flexibilität’. Auch meine kleine Agentur verzeichnet hier und da Einbußen, weil einige meiner Kunden direkt oder indirekt von Schließungen betroffen sind. Und vielleicht geht es Ihnen so wie mir: Den eng definierten Anspruch staatlicher Unterstützung empfindet man eher als Hohn, denn als Hilfe. Ein Grund mehr, jetzt in die Puschen zu kommen” 

Ich habe einige der wichtigsten Punkte und Tipps zusammengestellt, mit denen kleine Unternehmen den COVID-19-Sturm überstehen können. Und es kann sofort damit begonnen werden!

Maßnahmen Unternehmen Covid-19

Als Unternehmer und Selbständiger ist es wichtig, in Zukunft ein starkes Krisenmanagement umzusetzen. Wir sehen, dass große Unternehmen erhebliche Veränderungen durchlaufen und kleine Unternehmen versuchen, über Wasser zu bleiben. Wenn Sie noch nie etwas online verkauft haben, kann dies langfristig eine erfolgreiche Maßnahme sein. 

Schließlich richten Sie eine neue Einnahmequelle ein und entdecken möglicherweise auch einen erweiterten Kundenstamm. Wenn Sie bereits Produkte über das Internet oder die sozialen Netzwerke verkaufen, profitieren Sie mit gezielten Verbesserungen von der wachsenden Konsumentenstimmung, die die Unterstützung kleiner und lokaler Unternehmen begünstigt. Die meisten Verbraucher sind sich sehr bewusst, wie die heutigen Gesundheits- und Wirtschaftskrisen kleinen Unternehmen schaden, und sie möchten helfen.

3 Schritte zum Online-Verkauf

Nie zuvor blieben so viele Menschen in ihren vier Wänden und hatten parallel dazu die Möglichkeit, komfortabel mit Smartphone oder Tablet einzukaufen. Tatsächlich hat die E-Commerce-Branche in dieser Krisenzeit im Wachstum, während viele andere Unternehmen gezwungen sind, ihre Mitarbeiter zu entlassen. Wenn Sie nach einer starken Online-Strategie für Ihr kleines Unternehmen suchen, gehen Sie folgendermaßen vor:

Schritt 1 – Entscheiden Sie, was Sie online verkaufen möchten.

Jedes Unternehmen kann etwas online verkaufen! Das klingt für Sie momentan vielleicht kühn und neunmalklug, aber selbst Unternehmen, die normalerweise keine physischen Waren verkaufen, können jetzt starten. Der Grundgedanke dabei ist, den Verkauf in der Krise an ihrem aktuellen Angebot auszurichten. Eines der besten positiven Beispiele sind die innovativen Restaurants, die einen Abhol- und Lieferservice mit dafür geeignetem Menü anzubieten. 

Zwei meiner Kunden mit einem Hotel, bzw. Restaurant nutzten verstärkt die Webseite und die soziale Medien, um für die Angebote zu werben. Dabei legen wir vor allem auch Wert auf eine offene Kommunikation und immer auch ein Danke an die treuen Gäste.

Denken Sie neben ihren eigenen Umsätzen auch daran, den Gästen, Kunden und Klienten mit Paketpreisen oder Abonnements die nächste Bestellung zu erleichtern.

Wenn Sie beispielsweise Bestellungen zum Mitnehmen ausliefern, bieten Sie Kunden, die sich auf eine bestimmte Anzahl von Bestellungen festlegen, einen Rabatt oder eine kleine Gratislieferung an. 

Schritt 2 – Informieren Sie sich über das Kaufverhalten Ihrer Zielgruppe

Sie haben also eine Idee, was Sie online verkaufen können. Im nächsten Schritt finden Sie heraus, wie sich die Onlinekauf-Zielgruppe möglicherweise von Ihrem aktuellen Kundenstamm unterscheidet. Überlegen Sie, wie diese Zielgruppe höchstwahrscheinlich online einkauft. Nutzen sie eher ein mobiles Gerät oder werden sie vom Computer als bestellen? List die Zielgruppe eher die Webseite oder verbringt sie die Freizeit verstärkt in den sozialen Netzwerken?

Durch die Beantwortung dieser Fragen können Sie entscheiden, wie Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen am besten online präsentieren und welche Art von Plattform Sie verwenden möchten. Mehr dazu erfahren Sie in Schritt 3 darauf zurückkommen.

Selbst wenn Sie womöglich schon einen funktionierenden Onlineshop betreiben, sollten Sie diese Übung trotzdem durchführen. Ihr Kundenstamm kann sich in dieser besonderen Zeit verändert oder erweitert haben. Vielleicht sind auch die seit langem genutzten Online-Elemente inzwischen veraltet und müssen den modernen Anforderungen angepasst werden.

Schritt 3 – Bestimmen Sie, wie Sie online verkaufen

Sie wissen, was Sie verkaufen werden und an wen Sie verkaufen möchten, ist es Zeit zu entscheiden, wie Sie online verkaufen möchten. Sie können es einfach halten, um kurzfristig zu überleben, oder dies als Gelegenheit nutzen, um eine langfristige Online-Marketing-Strategie zu erstellen und zusätzliche Einnahmequellen zu generieren. 

Wenn Sie sich für die Einrichtung eines Online-Shops entscheiden, müssen Sie es den Kunden ermöglichen, auch über Ihre Website zu bezahlen. Fügen Sie zum Verkauf von Ihrer vorhandenen Website E-Commerce-bezogene Upgrades hinzu. Das klingt komplizierter, als es ist. Nahezu alle Verkaufsplattformen und auch die Verkaufs-Tools für die eigene Webseite verfügen über eine Produktverwaltung, “Jetzt kaufen”-Button und einen professionellen Warenkorb mit einer modernen Bezahl-Software.

Obwohl die Aussichten derzeit möglicherweise düster aussehen, hoffen wir, dass die meisten Kleinunternehmer es schaffen. Der Online-Verkauf kann Ihnen wirksam dabei helfen, die sozialen Distanzierung aufzuheben. Derzeit können wir nicht sagen, wie lange die jetzige düstere Situation anhält und wohin sie die Einkaufsgewohnheiten Ihrer Kunden langfristig entwickeln können. Aber wir können uns vorbereiten und uns schnellstmöglich auf die herben Veränderungen einstellen. Seien Sie auf den Fall vorbereitet und nutzen Sie diese Zeit, um ein sinnvollerer Teil ihres Lebens zu werden.

Hier finden Sie eine Übersicht möglicher Verkaufs-Plattformen, für die keine eigene Webseite nötig ist.

Alternativ gibt es unterschiedlich kostenintensive Module, um einen Online-Shop in die eigene Webseite zu integrieren. Mehr dazu beschreibt dieser Artikel über Shopsysteme.

Beispiele für Lieferservice und Gutscheine

Vorbereitung zum Online-Shop: Die Webseite in Google besser positionieren

Ein großer Teil unserer Mitmenschen sucht online nach den besten Angeboten und Dienstleistungen und durchstöbern Google nach den gewünschten Dingen bevor auf das gesuchte Ziel geklickt wird. Und nun kommt es tatsächlich auf die Pole Position und die Geschwindigkeit an, denn bestellt wir von den oberen Positionen in Google, die Top-Positionen in den Google Maps und den oberen Platzierungen in den Google Bildern und Videos. Dies liegt einfach daran, dass unsere Kunden schnelle Lösungen wünschen und schnell finden möchten, wonach sie suchen.

Um genau diese Personen anzusprechen, müssen wir uns einige Fragen stellen: 

  • Erscheint Ihr Unternehmen genau zu dem Zeitpunkt in den Suchergebnissen, zu dem lokale Verbraucher exakt nach diesem Wort oder dieser Branche suchen?
  • Werden Sie gegenüber allen lokalen Mitbewerbern mit identischer Ware oder Dienstleistung hervorgehoben positioniert?
Welche Bedeutung haben Texte, Bilder und Videos für Ihre lokalen Bemühungen?

Material mit lokalem Fokus ist für Ihre Bemühungen von erheblicher Bedeutung. Je nach Unternehmen sind Inhalte mit lokalem Fokus und einem informativen Mehrwert für den Leser in der Regel erfolgreich. Das Schreiben ellenlanger, fachspezifischer Texte allerdings führt nicht immer zu den besten Ergebnissen. 

Wenn Sie lokal fokussierte Texte schreiben, die qualitativ hochwertige sind und dem Leser eine verständliche Lösung für dein Problem bieten, ist es für eine Suchmaschine wie Google zielführend, Ihren Inhalt weit oben in der Ergebnisliste aufzuzeigen. 

Was sollen Sie beim Hinzufügen von Inhalten nicht tun?

Kompliziertes Fachchinesisch oder gar kopierte Texte von anderen Webseiten werden dazu führen, dass die Webseite im Ranking verliert oder gar nicht mehr gezeigt wird.

Video SEO

Von YouTube über Facebook und Instagram –  Videomarketing und YouTube – SEO sind seit zwei Jahren ein fester Bestandteil für eine erfolgreiche Online-Strategie. Mehr Wissen über das Videomarketing lesen Sie hier.